Deck- und Codenamen der militärischen Linien und ... Einleitung und Vorab
Decknamen der Stellungen
Decknamen der Stellungen
Einleitung und Vorab zu den Deck- und Codenamen der militärischer Linien und Stellungen des Deutschen Reiches
In dieser Aufstellung sind momentan aufgelistet: 211 deutsche militärische Linien und Stellungen.
Ausgebaute   Stellungen,   Linien,   Riegel,   Wälle,   Festungen   und   dergleichen dienten   zumeist   zur   Verteidigung   von   bestimmten   Gebieten   und   Geländeab - schnitten   sowie   zur   Abwehr   angreifender   feindlicher   Truppen;   eher   selten wurden   ausgebaute   Stellungen   zum   Beispiel   als   Ausgangsbasis   für   Angriff - sunternehmungen verwendet - diese waren zumeist weniger befestigt. Noch   bis   zum   Beginn   des   20.   Jahrhunderts   wurde   als   “Stellung”   ein Gebiet   bezeichnet,   welches   für   einen   Kampf   gegen   die   Fußtruppen,   die   Reit - erei   und   die   Artillerie   des   Feindes   als   geeignet   galt   und   dementsprechend ausgesucht   worden   war.   Mit   der   bis   zum   1.   Weltkrieg   gesteigerten   Feuerkraft und   -wirkung   wurde   der   Zweck   der   “Stellung”   im   eigentlichen   Sinne   weitest - gehend   überdacht   und   ein   gleichzeitiger   mehr   oder   weniger   fester   Ausbau der    “Stellung”    dahingehend    verlangt,    um    mit    schwächeren    Kräften    einen überlegenen   Gegner   leichter   abwehren   oder   zumindest   aufhalten   zu   können. Mit   einem   gezielten   Ausbau   der   “Stellung”,   und   der   damit   gewonnenen   Ver - stärkung   des   Geländes,   sollte   eine   Erhöhung   und   die   Erhaltung   der   eigenen Gefechtskraft,   wie   auch   die   Verminderung   der   gegnerischen   Waffenwirkung erreicht werden. In   der   Dienstvorschrift   “D.   V.   E.   275   Feld-Pionierdienst   aller   Waffen, Entwurf vom 12. Dezember 1911” wurde unter anderem erläutert: Feldbefestigung. Allgemeine Grundsätze. 210.   Feldbefestigungen   erleichtern   es,   mit   schwächeren   Kräften   einem überlegenen    Gegner    standzuhalten,    um    an    anderer    Stelle    mit    desto stärkeren   Kräften   angreifen   zu   können,   um   Zeit   zu   gewinnen   oder   einen wichtigen   Ortsbesitz   zu   behaupten.   Sie   ermöglichen,   daß   im Angriff   Erreichte festzuhalten,   Ausgangsstellungen   für   den   weiteren   Angriff   zu   gewinnen   und sich   über   deckungsloses   Gelände   her - anzuarbeiten. Auch   können   Feldbefestigun - gen    zur    Täuschung    des    Gegners verwendet werden.     Über    diese    Zwecke    hinaus dürfen    sie    keinen    Einfluß    auf    die
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